Wertvolle Angel Tipps wie man Barsche sucht, findet und fängt!

Bist du auf der Suche nach Barsche oder Barschschwärmen und willst diese auch erfolgreich fangen? Dann befolge meine wertvollen Angeltipps wie du Barsche aufsucht, findest und diese dann auch fängst!

Wie und wo finde ich Barsche in Seen?

Auf unbekannten Seen zu angeln ist wie blind in gegen eine Pinata zu schlagen… entweder man trifft voll ins Schwarze oder sieht schwarz!

Hierzu sollte man sich erst einmal die Frage stellen: “Wie kann ich Fried- und Raubfische finden und an welchen Stellen an Seen halten sich diese auf?

Wie und wo finde ich Barsche in Seen
Wie und wo finde ich Barsche in Seen

Am frühen Morgen, wenn es an den Seen windstill ist, könnte man sich hier durch Kleinfische die Insekten an den Oberflächen nachjagen zurechtfinden. Angemessene Angelstellen sind stark abfallende Kanten bis zu 10 Metern.

Im Hochsommer sind viele Spots sehr stark verkrautet – dadurch können etliche Futterfische Schutzorte sowie zahlreich Nahrung finden. Besitzt man ein Echolot, könnte man auch Kleinfischwolken finden. Befinden sich in der Nähe von Kleinfischwolken Sicheln, meist im Mittelwasser… dann sind das oft Raubfische!

Meine Köderwahl zum Angeln auf Barsche sind im Sommer nicht all zu hoch, da ich überwiegend nur mit Mini-Gummifische bis zu 6 cm nutze und hierzu, je nach Wasserströmung und Wind, Jiggköpfe bis maximal 14 Gramm verwendet.

Den verwendeten kleinen Gummifisch bis maximal 6 cm könnte ich

  • weit auswerfen/ schmeißen
  • unter der Oberfläche entlang führen
  • durch das Mittelwasser kurbeln
  • den Grund damit absuchen

In Seen mit klarem Wasser, haben sich oft Gummifischdesigns natürlichen Ursprungs bewährt. Also Gummifische mit natürlichem Dekor – welches Unterwasser, auch von der Größe er, wie ein waschechter Brutfisch aussieht.

Bei klarem Wasser ist bei Gummifischdekoren das “Salt & Pepper” für mich am besten geeignet – Also ein Gummifisch, welches glitzert und fast durchsichtig ist. Starke grelle Farben wie Neon lasse ich bei starker Sonne und klarem Wasser lieber in der Köderbox!

Im Sommer ist es wichtig ins Wasser schauen zu können, zumindest die Aktivitäten auf den Wasseroberflächen zu beobachten, am besten eignet sich hierzu eine polarisierende Sonnenbrille, welches das rein gucken ins Wasser ermöglicht, ohne dass die Sonne von der Wasseroberfläche reflektiert und einem gegen blendet.

Je nach Wetter- und Windsituation ist es einfach oder auch schwierig die Zielfische aufzuspüren.

Hierzu sollte man sich selbst die Frage stellen:

Wasservogel
Wasservogel

Welche Nahrung nehmen Fische gerne auf und wo könnten diese sich gut verstecken?“.

Vor allem sind kleine Fische, vor allem auch Barsche, durch die vielen vorhandenen Wasservögel wie Komorane noch ängstlicher und vorsichtiger geworden.

Leider ist das, auch für leidenschaftliche Catch & Release Angler, eine der negativen Auswirkung der Kormoranplage.

In stillen Gewässer bzw. an stillen Ecken in Seen könnte man den einen oder anderen kapitalen Raubfisch jedoch erwarten, ich liste euch hier ein paar gute “Hot Spots” sowie interessante Tipps und Tricks für euch auf:

Barschberge aufsuchen und finden:

Die kleinen gestreiften Räuber lieben unter Wasser steile Kanten und ganz besonders Erhöhungen!

In großen Seen kann man Erhöhungen und Unterwasserberge leicht durch spezielle Bojen erkennen, denn diese sind für den Schutz der Boote mit Bojen markiert worden.

Andy Severin führte uns als Guide in seiner Guidingtour (mehr über Andy und sein Guiding erfahren) zu einem Barschberg, Andy und ich auch Doppeldrills erleben durften!

Dort zeigte uns Andy eine spezielle Angeltechnik auch bekannt als “Dropshot” Angelei, welches die kleinen Stachelritter auch in der kalten Jahreszeit zum Biss verleiten. Andy legte hier einen besonderen Fokus auf Mikro Jiggs, kleine farbige und sehr schmale Gummis, welche er sich am Dropshot Haken hing. Auch versuchten wir es mit kleinen dunkelbraunen “Creature Baits“, die Unterwasser aussahen wie kleine Krebse. Diese hüpften mit sehr langsamen Tempo und kleinen Sprüngen über den Grund… bis es dann endlich vibrierte!

Vom Boot mit kleinen Gummis auf Barsche:

Angelprofi Thorsten Stroff mit einem massiven 50 plus Dick Barsch
Angelprofi Thorsten Stroff mit einem massiven 50 plus Dick Barsch

Das Boot sollte am Rand des Berges bzw. der Erhöhung verankert werden und die steilen Kanten sollten, jedoch von der Jahreszeit abhängig, im Sommer mit kleinen Twistern und Spinnern (Ich selbst verwende gerne Größe 3) in einem schnellen Tempo abfischen, im Winter mit kleinen Gummis (Ich selbst verwende gerne die Größe 5 und 6 cm) und einer Dropshot Montage in “Slow Motion” abfischen.

In Slow Motion meine ich natürlich das ein kurbeln der Angelschnur über der Rolle.

Hier wird der Köder in Zeitlupe über den Grund gezogen – was A unter Wasser für viele Staubwolken sorgen und B auch gewisse Aufmerksamkeit gewinnen durch Kratzgeräusche, da das Dropshot Blei über den Boden geschleppt und teilweise geschliffen wird.

Eine gute Alternative, Barsche vom Boot aus zu fangen, wäre das Schleppangeln mit kleinen langen jedoch dünnen Wobblern. Hier sollte das Laufverhalten sehr aggressiv sein. Am liebsten verwende ich, für richtig viel Radau und starke Vibration auch gerne kleine Crankbaits. Jedoch sollte man hier auf die Lauftiefe der verwendeten Wobbler und Crankbaits achten, sowie die Km/h Geschwindigkeit des Bootes.

Im Sommer schleppe ich gerne mit einem raschen Tempo und Flach- und Mittellaufende Wobbler, welche Unterwasser bis maximal 4 Meter tief laufen.

Barsche lieben Slow Motion im Winter!

Im Winter stehen Barsche besonders auf größere Köder: In der kalten Jahreszeit verwende ich gerne dicke und massivere gebaute Wobbler (keine Crankbaits) bis ca. 12 cm, welches aber keine starken Vibrationen im Laufverhalten aufweisen.

Der Wobbler sollte im Winter und einem sehr langsamen Tempo nicht stark vibrieren sondern eher links rechts bzw. im Zick Zack Stil hin und her schwimmen.

Im Winter schwimmen alle Fische etwas langsamer und sind träge, somit würde man bei den Räubern negativ auffallen, wenn euer Köder im kalten Winter zu schnell präsentiert wird. Oftmals fischt ihr dann am Fisch vorbei und massive Dickbarsche können dem Köder nicht hinterher kommen. Auch achten Barsche im Winter dass diese nicht allzu viel Kraft verbrauchen und nehmen sich gerne leichte Köder, die man ohne großen Energieverbrauch snacken kann.

Umso leichter es für den Barsch zu fangen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass dieser Barsch sich den Köder auch schnappt!

Barsche im kalten Winter fangen
Barsche im kalten Winter fangen

Im Winter beißen Barsche jedoch vorsichtiger und zarter zu als im Sommer zu – oft kann es auch nur ein kleines leichtes und sehr unauffälliges “Tock” sein.

Ich selber schlage bei jeder auffälligen Vibration in der Rute an, jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn Barsche spielen auch sehr gerne mit ihren Ködern, so dass man ein leichtes Vibrieren in der Rute spürt, anschlägt, aber am Ende kein Barsch am Haken war. Ich empfehle bei solchen Bissen, abzuwarten bis der Barsch sich etwas Schnur genommen hat.

Barschangeln an Bacheinläufen:

Bacheinlauf
Bacheinlauf

Im Sommer ist das Wasser sehr sauerstoffarm, deswegen suchen Fische in Seen dann auch sauerstoffhaltige Spots auf. Dies sind sehr oft auch Bacheinläufe, welche die Seen mit frischem Sauerstoff im Wasser anreichern.

Zudem werden viele Fische eine Art Flugnahrung im Bach mit angespült.

Wenn ihr an solchen Bacheinläufen angelt, werdet ihr nicht lange auf einen Fisch warten müssen.

Je kleiner die Köder desto höher wird auch die Fang-Frequenz sein.

Barschangeln von kleinen Inseln aus:

Barschangeln von kleinen Inseln aus
Barschangeln von kleinen Inseln aus

Zu jeder Jahreszeit findet man um den kleinen Inseln herum immer Fische.

Dank der Flachzonen rund um den Inselbereich, finden Fische reichlich Futter wie zum Beispiel kleine Insekten.

Hier sammelt sich auch eine riesige Menge an Kleinfischen zusammen.

In der Nähe von Ufern und Flachzonen halten sich zudem, überwiegend in Holland, viele Grundeln auf, welches mittlerweile zum Speiseplan der Zander gehört.

Bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang, sieht man oft die Raubfische wie Rapfen, Barsch & Zander, in den vielen Flachzonen dann rauben. An frühen Morgenstunden und auch Mittags sieht man an solchen Spots, wo sich sehr viele kleine Fische anhäufen, auch Rapfen jagen – diese machen auch gerne viel Lärm im Wasser – Rapfen erkennt man beim Rauben durch laute Platschgeräusche an den Wasseroberflächen.

Barschschwärme sind auch oft an Schilf Kanten:

Barschschwärme sind auch oft an Schilf Kanten
Barschschwärme sind auch oft an Schilf Kanten

Nach der Schon- und Laichzeit, also im Frühjahr, jagen Raubfische wie Hechte und Barsche, sehr gerne zu dieser Zeit kleine Futterfische nach, welche sich oft zwischen Schilf Kanten aufhalten.

Barsche jagen hier sehr oft in großen Schwärmen, jedoch sollte man wissen dass in diesen Schwärmen nur durchschnittlich große Barsche sind, da die richtig großen, über 50 cm Barsche eher Alleingänger sind. Jedoch habe ich viele Unterwasseraufnahmen sehen können, wo die größten Barsche im Schwarm eng aneinander am Grund liegen und die kleinen Barsche wie Wild über die großen umher schwimmen und sich die fallende Beute, wegen ihrer Schnelligkeit, zuerst schnappen.

Zu dieser Zeit laichen die kleinen Futterfische ihre Eier am liebsten am Schilf.

Was hier auch wunderbar funktioniert ist das Schleppen von kleinen Wobblern, Spinnern oder Blinkern, denn diese sollten am besten an den Schilfs-Kanten entlang geführt werden. Man sollte, für einen guten Fangerfolg, schon alles Stück für Stück abwerfen und abfischen.

Oft erlebt man hier auch große Überraschungen, wie ausgewachsene Hechte über 1 Meter. Diese beißen auch gerne auf sogar kleinen Wobblern, Spinnern sowie Blinkern.

Barschangeln trotz Kraut:

Kraut und Pflanzen sind gute Verstecke für Raubfische
Kraut und Pflanzen sind gute Verstecke für Raubfische

Kraut… für viele Fischarten absolute Lieblingsplätze, besonders für Hechte und Barsche!

Wassertiere und zahlreiche Insekten finden im Kraut genug Futter. Auch die Räuber fühlen sich im Kraut wohl, denn diese finden zwischen Kraut und Pflanzen gute Verstecke und fühlen sich so auch gut getarnt.

Oft stehen Räuber Jagdbereit zwischen den Kraut sowie Pflanzen und fressen jeden Fisch auf, der an Ihnen vorbei schwimmt. Torpedoartig schießen Hechte dann aus ihren Verstecken zwischen Kraut und Pflanzen raus und verschlingen ihre kleine Beute in Sekunden.

Führt man einen aktiven Köder dann an einen bereit stehenden Hecht vorbei, kann man mit großer Sorge davon ausgehen, dass dieser sich den präsentierten Köder schnappt.

Büsche und Äste, die über das Wasser hängen:

An Stellen wo Büsche und Äste über das Wasser hängen, halten sich viele unterschiedliche Fischarten auf. Diese Stellen bieten viel Futter durch vom Wind herab fallende Insekten wie Raupen und Käfer, jedoch fallen auch mal hin und wieder Schnecken ins Wasser.

Die Fische die sich an dieser Stelle aufhalten, wissen, was ihnen ins Fischmaul fliegen kann.

Wenn man so dann mit den gleichen Naturködern angelt, welche sich in den, Blättern, Büschen und Ästen aufhalten, bekommt schnell einen Fisch am Haken.

Hierfür würden jedoch auch Natürköder wie Würmer oder Maden ausreichen.

Büsche, Bäume und Äste Unterwasser:

Raubfische wie Barsche und Hechte fühlen sich an Verstecken zwischen Unterwasserbüschen, Unterwasserbäumen sowie Unterwasserästen extrem wohl. Hier könnten ebenfalls Hechte lauern welche auf vorbei schwimmende Fische warten.

Auch für Welse/ Waller sind versunkende Unterwasserbäume geeignete Stellen wo diese sich tags- und nachts aufhalten und sich wohl fühlen, siehe Video:

Enorme attaque au float d'un silure géant au whopper plopper , il me fracasse !

Wenn man dann an solchen heißen Stellen, an Prime-Zeiten wie die abendliche Dämmerung angelt, kann dann sehr stark von Fängen ausgehen.

Sollte man einmal einen kapitalen Raubfisch zwischen Büsche, Bäume und Äste Unterwasser an der Leine haben, so sollte man aufpassen dass dieser nicht viel Leine nimmt und abziehen kann, da der Fisch sich mit der Schnur an Ästen verfangen könnte und es durch eine ruckartige Fluchtbewegung zum Abriss kommen könnte.

Ich selber halte die Schnur, nach Anbiss erst einmal stramm ohne einzurollen, so dass dieser nicht in die Unterwasserdeckung flüchten kann, bis er nicht mehr kämpft… erst dann rolle ich die Schnur ein und ziehe somit vorsichtig den Fisch in den Kescher.

Gibt es einen aller besten Barschköder?

Barschköder

Diese Frage stellt sich bestimmt jeder 3. Angler: “Gibt es einen aller besten Barschköder?”. Meine Antwort: Wenn es diesen einen Köder geben würde, der alle anderen Barschköder in den Schatten stellt, dann würde es auch keine Online-Shops und Hersteller geben, die gezielte Köder für Barsche anbieten. Dann würde es keine Gummifische in verschiedene Farben geben und so weiter… weiterhin bleibt also der aller beste Barschköder somit aus!

Allerdings können Raubfische auch launisch und zickig sein und sind nicht immer in Beißlaune. Hier kommt es dann auf die richtige Wahl des Barschköders an, welche nicht bisse Barsche jedoch zum Anbiss verleitet. Auch ist es dann von der Köderführung abhängig ob man den Barsch, durch provokatives Laufverhalten des Köders zum Anbiss provoziert.

Ich kann mich gut erinnern als ich am Steg Barsche auf Sicht fangen wollte. Diese hatten allerdings alle keinen Hunger gehabt und zeigten meine Köder keinerlei Interesse. Die Barsche waren jedoch zahlreich anwesend und ich konnte diese auch vom Steg aus erkennen und beobachten. Mir war aufgefallen, egal was man dran hängt oder wie man den Köder führt… ich hatte das Gefühl gehabt, dass ich dem Barsch zu diesem Zeitpunkt tierisch auf die Nerven ging, denn dieser zog, nachdem ich ihm den Köder quasi vor dem Fischmaul hielt, einfach uninteressiert ein paar Meter weiter.

Mit Wurm und Pose gezielt auf Barsch angeln
Mit Wurm und Pose gezielt auf Barsch angeln

Auch mit Wurm und Pose konnte ich keinen Barsch so wirklich zum Anbiss überzeugen!

Der Futterneid war trotz der vielen anwesenden Barsche leider nicht da!

Köderwechseln und beobachten was passiert!

Wenn die Barsche nicht beißen wollen und auch keinerlei Interesse an den Ködern zeigen, hilft hier nur noch eins… mehrmals den Köder wechseln und deren Verhalten beobachten.

Hier zu möchte ich euch ein paar gute Barschköder vorstellen, die beim aktiven Köderwechsel berücksichtigt werden sollen:

Der Zocker bzw. Pilker, bleibt unschlagbar:

Ich sage es immer wieder gern… der Zocker bzw. Pilker ist für das vertikale Angeln vom Boot aus, gezielt für das schnelle fangen von Barschen, einfach unschlagbar! Denn meiner Meinung nach sind Zocker und Pilker, welche aber aggressiv und schnell vertikal hoch und runter geführt werden für Barsche einfach unwiderstehlich!

Meine Erfolgsfarben bei Zockern sowie Pilkern waren ein dunkles Grau und ein aggressives starkes Rot.

Zu einer vertikalen Barschwaffe wird dieser, wenn man dann noch, zusätzlich am Zocker oder Pilker, einen Wurm am Haken hängt.

Der Wobbler:

Im milden Herbst, wenn junge Barsche zu erwachsenen wurden, beißen diese gerne auf ganz kleine Wobbler (ich verwende hier gerne Wobbler bis zu einer Länge von 5 cm).

Flach laufende sollten auch berücksichtigt und verwendet werden, am besten welche mit eingebauten Klapper-Kugeln, die unter Wasser für Rassel Geräusche sorgen.

Der Spinner:

Spinner geht immer… oder? Ja!

Denn an Tagen wo ich mit anderen Ködern und Fangtechniken nichts am Haken bekam, konnte ich schon viele und große Barsche mit einem Spinner ans Band bekommen. Zudem fiel mir auf dass sich mehrere Barsche, wenn der Spinner an einen Schwarm vorbeizieht, hinterher jagen.

Oft könnten auch 2 Barsche an einem Wobbler gleichzeitig gehakt sein. Anbisse von kleinen Barschen könnten durch Spinnerbaits Schlag auf Schlag kommen.

Die für mich geeignetsten Spinner-Größen für das Barschangeln sind 2 oder 3, überwiegend aber Größe 3.

Kleine Twister:

Twister waren in meiner Jugendzeit die Barschköder Nummer eins und bleiben heute noch Dauerläufer als Top-Köder für Barsch.

Ich selbst fische mit einem Twister große Wasserflächen ab und fange so oft auch große Barsche die als Einzelgänger unterwegs waren.

Für mich war die beste Twisterfarbe, um einen Barsch an den Haken zu kriegen, die Farbe Rot.

In trüben Gewässern verwende ich jedoch sehr gerne hellere Farben wie Weiß, Neon-Rot, Neon-Gelb oder Neon-Grün.

Unwiderstehlich? Köderfisch und Fischfetzen:

Große Barsche konnte ich schon mehrmals mit kleinen Köderfischen aus dem Wasser ziehen. Jedoch sollte man achten dass die Länge des präsentierten Köderfischs nicht länger als 10 cm bleibt.

Sind die vorhandenen Köderfische größer als 10 cm, kann man diese als kleine Fischfetzen aufbereiten und einhaken.

Allround Köder – Würmer:

Würmer bleiben zu jeder Jahreszeit treue und zuverlässige Köder!

Barsche die auf Beutezug gehen reagieren jedoch oft nur auf bewegende Köder, also sollte man aufpassen wie man den Wurm am Haken präsentiert, da dieser unter Wasser, für ein positives Fangerlebnis, sich bewegen sollte.

Man sollte von daher den Wurm nicht zu lange am Haken haben, sondern immer wieder in einem guten Zeitabstand, einen neuen Wurm am Haken aufziehen.

Für mich sind die besten Würmer, die sich am meisten Unterwasser bewegen Mist-, Laub- und Tauwürmer.

Falls ihr Würmer für das Posen-Angeln verwenden wollt, empfehle ich hier Mistwürmer zu verwenden, da diese Unterwasser noch sehr lebhaft bleiben.

Tackle-Empfehlung für den Raubfisch Barsch:

Ich empfehle hier eine Angelrute von einer Länge zwischen 2,40 und 2,70 Meter mit einem Wurfgewicht von mindestens 5 bis maximal 25 Gramm.

Angelrute Evolution III 602 LS von Hearty Rise Wurfgewicht von 2 - 10g 184 cm
Evolution III Angelrute 184 cm 2 bis 10g von Hearty Rise

Jedoch ist es hier wirklich von der Angeltechnik abhängig, wie lang die Rute sein soll und wie viel Wurfgewicht diese am besten haben soll.

Das perfekte Barschtackle! Spinnrute St Croix Legend Xtreme kombiniert mit einer Shimano Stradic 2500.
Das perfekte Barschtackle! Spinnrute St Croix Legend Xtreme kombiniert mit einer Shimano Stradic 2500.

Ich selber empfehle für das gezielte angeln auf Barsch Schnurstärken von mindestens 0,08 bis maximal 0,12 (bei geflochtener Schnur!), jedoch ist hier die Stärke der Schnur von der Rute und auch von der Rolle sowie Angeltechnik abhängig, da viele Angler gerne auch mit kleinere Rollen und dünne Ruten mit geringem Wurfgewicht Barsche jagen.

In der tiefen Angelszene lieben leidenschaftliche Barschangler Finesse-Techniken und die dazu entwickelten Finesse-Ruten. Oft sind für das Barschangeln aufgebaute Finesse-Ruten Ultra Light bis Light Ruten und oft verwenden Profiangler sogar auch kleine 1000er bis 1500er Angelrollen.

Desto feiner die Rute und Rolle – Umso stärker und spaßiger der Drill mit dem Barsch. Hinzu kommt dass man eine dünnere und feinere Angelschnur verwenden kann, wenn man kleine Rollen unter 2000er verwendet.

Im Sommer angle ich unheimlich gerne mit kleinere Rollen (1000er) sowie leichte und dünne Ruten mit einem Wurfgewicht bis maximal 14 gramm, aber dazu später mehr… bis bald!

Über den Author:

Hi mein Name ist Zumi, ich bin der Webmaster von Raizpower und ich bin ein leidenschaftlicher Belly Boot Angler… mehr erfahren.

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