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Mein Trick für das Raubfischangeln im trüben Gewässer

Mein Trick für das Raubfischangeln im trüben Gewässer

Mein Trick für das Raubfischangeln im trüben Gewässer

Bei richtig trüben Gewässern kannst du die Raubfische mit vielen Tricks zum Biss überlisten: zum Beispiel, indem du Köder verwendest, die Unterwasser sehr viel Druck oder laute Geräusche erzeugen.

Mein Trick für das Angeln im trüben Gewässer

Da Fische bei richtig trüben Wasser nicht gut sehen können und sich auf ihre anderen Organe verlassen wie zum Beispiel bei Zander das Seitenlinienorgan. Auch sagen viele Angler, dass Barsche nicht so herzhaft zu beißen, wenn Sie ihren Köder nicht richtig sehen können beziehungsweise was vor ihren Augen rumschwimmt.

Verwende für absolut trübes Wasser am besten einen Gummifisch (mit großem Paddelschwanz) oder einen Hardbait/ Wobbler der A sehr auffällig ist (mit grellen Farben) und B eine starke Vibration erzeugt!

Achte bei den Hardbaits (Wobbler und Crankbaits) beim Kauf auf die Lauftiefen, da die Wobbler Online in verschiedenste Ausführungen verkauft werden.

Verwende bei sehr trüben Gewässern am besten harte oder weiche Köder, die sehr stark vibrieren!

Manche Weichplastikköder erzeugen keine starken Vibrationen, aber das liegt am Paddelschwanz, wähle am besten einen Gummiköder mit einem großen Paddelschwanz.

Denn je größer der Paddelschwanz des Gummifisches ist, desto stärker wird dieser im Wasser Druck und Vibrationen erzeugen. Große Köder bewegen sich generell mehr Unterwasser, sodass diese automatisch schon starke Vibrationen erzeugen.

Kunstköder mit Twister-Schwänzen erzeugen ebenfalls Vibrationen, aber nicht allzu starke. Achten beim Kauf des richtigen Köders am besten auf die subtilen Unterschiede.

Über den Author:

Hi mein Name ist Zumi, ich bin der Webmaster von Raizpower und ich bin ein leidenschaftlicher Belly Boot Angler… mehr erfahren.

Über uns Raizpower

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Wertvolle Angel Tipps wie man Barsche sucht, findet und fängt!

Wertvolle Angel Tipps wie man Barsche sucht, findet und fängt!

Wertvolle Angel Tipps wie man Barsche sucht, findet und fängt!

Bist du auf der Suche nach Barsche oder Barschschwärmen und willst diese auch erfolgreich fangen? Dann befolge meine wertvollen Angeltipps wie du Barsche aufsucht, findest und diese dann auch fängst!

Wie und wo finde ich Barsche in Seen?

Auf unbekannten Seen zu angeln ist wie blind in gegen eine Pinata zu schlagen… entweder man trifft voll ins Schwarze oder sieht schwarz!

Hierzu sollte man sich erst einmal die Frage stellen: “Wie kann ich Fried- und Raubfische finden und an welchen Stellen an Seen halten sich diese auf?

Wie und wo finde ich Barsche in Seen
Wie und wo finde ich Barsche in Seen

Am frühen Morgen, wenn es an den Seen windstill ist, könnte man sich hier durch Kleinfische die Insekten an den Oberflächen nachjagen zurechtfinden. Angemessene Angelstellen sind stark abfallende Kanten bis zu 10 Metern.

Im Hochsommer sind viele Spots sehr stark verkrautet – dadurch können etliche Futterfische Schutzorte sowie zahlreich Nahrung finden. Besitzt man ein Echolot, könnte man auch Kleinfischwolken finden. Befinden sich in der Nähe von Kleinfischwolken Sicheln, meist im Mittelwasser… dann sind das oft Raubfische!

Meine Köderwahl zum Angeln auf Barsche sind im Sommer nicht all zu hoch, da ich überwiegend nur mit Mini-Gummifische bis zu 6 cm nutze und hierzu, je nach Wasserströmung und Wind, Jiggköpfe bis maximal 14 Gramm verwendet.

Den verwendeten kleinen Gummifisch bis maximal 6 cm könnte ich

  • weit auswerfen/ schmeißen
  • unter der Oberfläche entlang führen
  • durch das Mittelwasser kurbeln
  • den Grund damit absuchen

In Seen mit klarem Wasser, haben sich oft Gummifischdesigns natürlichen Ursprungs bewährt. Also Gummifische mit natürlichem Dekor – welches Unterwasser, auch von der Größe er, wie ein waschechter Brutfisch aussieht.

Bei klarem Wasser ist bei Gummifischdekoren das “Salt & Pepper” für mich am besten geeignet – Also ein Gummifisch, welches glitzert und fast durchsichtig ist. Starke grelle Farben wie Neon lasse ich bei starker Sonne und klarem Wasser lieber in der Köderbox!

Im Sommer ist es wichtig ins Wasser schauen zu können, zumindest die Aktivitäten auf den Wasseroberflächen zu beobachten, am besten eignet sich hierzu eine polarisierende Sonnenbrille, welches das rein gucken ins Wasser ermöglicht, ohne dass die Sonne von der Wasseroberfläche reflektiert und einem gegen blendet.

Je nach Wetter- und Windsituation ist es einfach oder auch schwierig die Zielfische aufzuspüren.

Hierzu sollte man sich selbst die Frage stellen:

Wasservogel
Wasservogel

Welche Nahrung nehmen Fische gerne auf und wo könnten diese sich gut verstecken?“.

Vor allem sind kleine Fische, vor allem auch Barsche, durch die vielen vorhandenen Wasservögel wie Komorane noch ängstlicher und vorsichtiger geworden.

Leider ist das, auch für leidenschaftliche Catch & Release Angler, eine der negativen Auswirkung der Kormoranplage.

In stillen Gewässer bzw. an stillen Ecken in Seen könnte man den einen oder anderen kapitalen Raubfisch jedoch erwarten, ich liste euch hier ein paar gute “Hot Spots” sowie interessante Tipps und Tricks für euch auf:

Barschberge aufsuchen und finden:

Die kleinen gestreiften Räuber lieben unter Wasser steile Kanten und ganz besonders Erhöhungen!

In großen Seen kann man Erhöhungen und Unterwasserberge leicht durch spezielle Bojen erkennen, denn diese sind für den Schutz der Boote mit Bojen markiert worden.

Andy Severin führte uns als Guide in seiner Guidingtour (mehr über Andy und sein Guiding erfahren) zu einem Barschberg, Andy und ich auch Doppeldrills erleben durften!

Dort zeigte uns Andy eine spezielle Angeltechnik auch bekannt als “Dropshot” Angelei, welches die kleinen Stachelritter auch in der kalten Jahreszeit zum Biss verleiten. Andy legte hier einen besonderen Fokus auf Mikro Jiggs, kleine farbige und sehr schmale Gummis, welche er sich am Dropshot Haken hing. Auch versuchten wir es mit kleinen dunkelbraunen “Creature Baits“, die Unterwasser aussahen wie kleine Krebse. Diese hüpften mit sehr langsamen Tempo und kleinen Sprüngen über den Grund… bis es dann endlich vibrierte!

Vom Boot mit kleinen Gummis auf Barsche:

Angelprofi Thorsten Stroff mit einem massiven 50 plus Dick Barsch
Angelprofi Thorsten Stroff mit einem massiven 50 plus Dick Barsch

Das Boot sollte am Rand des Berges bzw. der Erhöhung verankert werden und die steilen Kanten sollten, jedoch von der Jahreszeit abhängig, im Sommer mit kleinen Twistern und Spinnern (Ich selbst verwende gerne Größe 3) in einem schnellen Tempo abfischen, im Winter mit kleinen Gummis (Ich selbst verwende gerne die Größe 5 und 6 cm) und einer Dropshot Montage in “Slow Motion” abfischen.

In Slow Motion meine ich natürlich das ein kurbeln der Angelschnur über der Rolle.

Hier wird der Köder in Zeitlupe über den Grund gezogen – was A unter Wasser für viele Staubwolken sorgen und B auch gewisse Aufmerksamkeit gewinnen durch Kratzgeräusche, da das Dropshot Blei über den Boden geschleppt und teilweise geschliffen wird.

Eine gute Alternative, Barsche vom Boot aus zu fangen, wäre das Schleppangeln mit kleinen langen jedoch dünnen Wobblern. Hier sollte das Laufverhalten sehr aggressiv sein. Am liebsten verwende ich, für richtig viel Radau und starke Vibration auch gerne kleine Crankbaits. Jedoch sollte man hier auf die Lauftiefe der verwendeten Wobbler und Crankbaits achten, sowie die Km/h Geschwindigkeit des Bootes.

Im Sommer schleppe ich gerne mit einem raschen Tempo und Flach- und Mittellaufende Wobbler, welche Unterwasser bis maximal 4 Meter tief laufen.

Barsche lieben Slow Motion im Winter!

Im Winter stehen Barsche besonders auf größere Köder: In der kalten Jahreszeit verwende ich gerne dicke und massivere gebaute Wobbler (keine Crankbaits) bis ca. 12 cm, welches aber keine starken Vibrationen im Laufverhalten aufweisen.

Der Wobbler sollte im Winter und einem sehr langsamen Tempo nicht stark vibrieren sondern eher links rechts bzw. im Zick Zack Stil hin und her schwimmen.

Im Winter schwimmen alle Fische etwas langsamer und sind träge, somit würde man bei den Räubern negativ auffallen, wenn euer Köder im kalten Winter zu schnell präsentiert wird. Oftmals fischt ihr dann am Fisch vorbei und massive Dickbarsche können dem Köder nicht hinterher kommen. Auch achten Barsche im Winter dass diese nicht allzu viel Kraft verbrauchen und nehmen sich gerne leichte Köder, die man ohne großen Energieverbrauch snacken kann.

Umso leichter es für den Barsch zu fangen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass dieser Barsch sich den Köder auch schnappt!

Barsche im kalten Winter fangen
Barsche im kalten Winter fangen

Im Winter beißen Barsche jedoch vorsichtiger und zarter zu als im Sommer zu – oft kann es auch nur ein kleines leichtes und sehr unauffälliges “Tock” sein.

Ich selber schlage bei jeder auffälligen Vibration in der Rute an, jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn Barsche spielen auch sehr gerne mit ihren Ködern, so dass man ein leichtes Vibrieren in der Rute spürt, anschlägt, aber am Ende kein Barsch am Haken war. Ich empfehle bei solchen Bissen, abzuwarten bis der Barsch sich etwas Schnur genommen hat.

Barschangeln an Bacheinläufen:

Bacheinlauf
Bacheinlauf

Im Sommer ist das Wasser sehr sauerstoffarm, deswegen suchen Fische in Seen dann auch sauerstoffhaltige Spots auf. Dies sind sehr oft auch Bacheinläufe, welche die Seen mit frischem Sauerstoff im Wasser anreichern.

Zudem werden viele Fische eine Art Flugnahrung im Bach mit angespült.

Wenn ihr an solchen Bacheinläufen angelt, werdet ihr nicht lange auf einen Fisch warten müssen.

Je kleiner die Köder desto höher wird auch die Fang-Frequenz sein.

Barschangeln von kleinen Inseln aus:

Barschangeln von kleinen Inseln aus
Barschangeln von kleinen Inseln aus

Zu jeder Jahreszeit findet man um den kleinen Inseln herum immer Fische.

Dank der Flachzonen rund um den Inselbereich, finden Fische reichlich Futter wie zum Beispiel kleine Insekten.

Hier sammelt sich auch eine riesige Menge an Kleinfischen zusammen.

In der Nähe von Ufern und Flachzonen halten sich zudem, überwiegend in Holland, viele Grundeln auf, welches mittlerweile zum Speiseplan der Zander gehört.

Bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang, sieht man oft die Raubfische wie Rapfen, Barsch & Zander, in den vielen Flachzonen dann rauben. An frühen Morgenstunden und auch Mittags sieht man an solchen Spots, wo sich sehr viele kleine Fische anhäufen, auch Rapfen jagen – diese machen auch gerne viel Lärm im Wasser – Rapfen erkennt man beim Rauben durch laute Platschgeräusche an den Wasseroberflächen.

Barschschwärme sind auch oft an Schilf Kanten:

Barschschwärme sind auch oft an Schilf Kanten
Barschschwärme sind auch oft an Schilf Kanten

Nach der Schon- und Laichzeit, also im Frühjahr, jagen Raubfische wie Hechte und Barsche, sehr gerne zu dieser Zeit kleine Futterfische nach, welche sich oft zwischen Schilf Kanten aufhalten.

Barsche jagen hier sehr oft in großen Schwärmen, jedoch sollte man wissen dass in diesen Schwärmen nur durchschnittlich große Barsche sind, da die richtig großen, über 50 cm Barsche eher Alleingänger sind. Jedoch habe ich viele Unterwasseraufnahmen sehen können, wo die größten Barsche im Schwarm eng aneinander am Grund liegen und die kleinen Barsche wie Wild über die großen umher schwimmen und sich die fallende Beute, wegen ihrer Schnelligkeit, zuerst schnappen.

Zu dieser Zeit laichen die kleinen Futterfische ihre Eier am liebsten am Schilf.

Was hier auch wunderbar funktioniert ist das Schleppen von kleinen Wobblern, Spinnern oder Blinkern, denn diese sollten am besten an den Schilfs-Kanten entlang geführt werden. Man sollte, für einen guten Fangerfolg, schon alles Stück für Stück abwerfen und abfischen.

Oft erlebt man hier auch große Überraschungen, wie ausgewachsene Hechte über 1 Meter. Diese beißen auch gerne auf sogar kleinen Wobblern, Spinnern sowie Blinkern.

Barschangeln trotz Kraut:

Kraut und Pflanzen sind gute Verstecke für Raubfische
Kraut und Pflanzen sind gute Verstecke für Raubfische

Kraut… für viele Fischarten absolute Lieblingsplätze, besonders für Hechte und Barsche!

Wassertiere und zahlreiche Insekten finden im Kraut genug Futter. Auch die Räuber fühlen sich im Kraut wohl, denn diese finden zwischen Kraut und Pflanzen gute Verstecke und fühlen sich so auch gut getarnt.

Oft stehen Räuber Jagdbereit zwischen den Kraut sowie Pflanzen und fressen jeden Fisch auf, der an Ihnen vorbei schwimmt. Torpedoartig schießen Hechte dann aus ihren Verstecken zwischen Kraut und Pflanzen raus und verschlingen ihre kleine Beute in Sekunden.

Führt man einen aktiven Köder dann an einen bereit stehenden Hecht vorbei, kann man mit großer Sorge davon ausgehen, dass dieser sich den präsentierten Köder schnappt.

Büsche und Äste, die über das Wasser hängen:

An Stellen wo Büsche und Äste über das Wasser hängen, halten sich viele unterschiedliche Fischarten auf. Diese Stellen bieten viel Futter durch vom Wind herab fallende Insekten wie Raupen und Käfer, jedoch fallen auch mal hin und wieder Schnecken ins Wasser.

Die Fische die sich an dieser Stelle aufhalten, wissen, was ihnen ins Fischmaul fliegen kann.

Wenn man so dann mit den gleichen Naturködern angelt, welche sich in den, Blättern, Büschen und Ästen aufhalten, bekommt schnell einen Fisch am Haken.

Hierfür würden jedoch auch Natürköder wie Würmer oder Maden ausreichen.

Büsche, Bäume und Äste Unterwasser:

Raubfische wie Barsche und Hechte fühlen sich an Verstecken zwischen Unterwasserbüschen, Unterwasserbäumen sowie Unterwasserästen extrem wohl. Hier könnten ebenfalls Hechte lauern welche auf vorbei schwimmende Fische warten.

Auch für Welse/ Waller sind versunkende Unterwasserbäume geeignete Stellen wo diese sich tags- und nachts aufhalten und sich wohl fühlen, siehe Video:

Enorme attaque au float d'un silure géant au whopper plopper , il me fracasse !

Wenn man dann an solchen heißen Stellen, an Prime-Zeiten wie die abendliche Dämmerung angelt, kann dann sehr stark von Fängen ausgehen.

Sollte man einmal einen kapitalen Raubfisch zwischen Büsche, Bäume und Äste Unterwasser an der Leine haben, so sollte man aufpassen dass dieser nicht viel Leine nimmt und abziehen kann, da der Fisch sich mit der Schnur an Ästen verfangen könnte und es durch eine ruckartige Fluchtbewegung zum Abriss kommen könnte.

Ich selber halte die Schnur, nach Anbiss erst einmal stramm ohne einzurollen, so dass dieser nicht in die Unterwasserdeckung flüchten kann, bis er nicht mehr kämpft… erst dann rolle ich die Schnur ein und ziehe somit vorsichtig den Fisch in den Kescher.

Gibt es einen aller besten Barschköder?

Barschköder

Diese Frage stellt sich bestimmt jeder 3. Angler: “Gibt es einen aller besten Barschköder?”. Meine Antwort: Wenn es diesen einen Köder geben würde, der alle anderen Barschköder in den Schatten stellt, dann würde es auch keine Online-Shops und Hersteller geben, die gezielte Köder für Barsche anbieten. Dann würde es keine Gummifische in verschiedene Farben geben und so weiter… weiterhin bleibt also der aller beste Barschköder somit aus!

Allerdings können Raubfische auch launisch und zickig sein und sind nicht immer in Beißlaune. Hier kommt es dann auf die richtige Wahl des Barschköders an, welche nicht bisse Barsche jedoch zum Anbiss verleitet. Auch ist es dann von der Köderführung abhängig ob man den Barsch, durch provokatives Laufverhalten des Köders zum Anbiss provoziert.

Ich kann mich gut erinnern als ich am Steg Barsche auf Sicht fangen wollte. Diese hatten allerdings alle keinen Hunger gehabt und zeigten meine Köder keinerlei Interesse. Die Barsche waren jedoch zahlreich anwesend und ich konnte diese auch vom Steg aus erkennen und beobachten. Mir war aufgefallen, egal was man dran hängt oder wie man den Köder führt… ich hatte das Gefühl gehabt, dass ich dem Barsch zu diesem Zeitpunkt tierisch auf die Nerven ging, denn dieser zog, nachdem ich ihm den Köder quasi vor dem Fischmaul hielt, einfach uninteressiert ein paar Meter weiter.

Mit Wurm und Pose gezielt auf Barsch angeln
Mit Wurm und Pose gezielt auf Barsch angeln

Auch mit Wurm und Pose konnte ich keinen Barsch so wirklich zum Anbiss überzeugen!

Der Futterneid war trotz der vielen anwesenden Barsche leider nicht da!

Köderwechseln und beobachten was passiert!

Wenn die Barsche nicht beißen wollen und auch keinerlei Interesse an den Ködern zeigen, hilft hier nur noch eins… mehrmals den Köder wechseln und deren Verhalten beobachten.

Hier zu möchte ich euch ein paar gute Barschköder vorstellen, die beim aktiven Köderwechsel berücksichtigt werden sollen:

Der Zocker bzw. Pilker, bleibt unschlagbar:

Ich sage es immer wieder gern… der Zocker bzw. Pilker ist für das vertikale Angeln vom Boot aus, gezielt für das schnelle fangen von Barschen, einfach unschlagbar! Denn meiner Meinung nach sind Zocker und Pilker, welche aber aggressiv und schnell vertikal hoch und runter geführt werden für Barsche einfach unwiderstehlich!

Meine Erfolgsfarben bei Zockern sowie Pilkern waren ein dunkles Grau und ein aggressives starkes Rot.

Zu einer vertikalen Barschwaffe wird dieser, wenn man dann noch, zusätzlich am Zocker oder Pilker, einen Wurm am Haken hängt.

Der Wobbler:

Im milden Herbst, wenn junge Barsche zu erwachsenen wurden, beißen diese gerne auf ganz kleine Wobbler (ich verwende hier gerne Wobbler bis zu einer Länge von 5 cm).

Flach laufende sollten auch berücksichtigt und verwendet werden, am besten welche mit eingebauten Klapper-Kugeln, die unter Wasser für Rassel Geräusche sorgen.

Der Spinner:

Spinner geht immer… oder? Ja!

Denn an Tagen wo ich mit anderen Ködern und Fangtechniken nichts am Haken bekam, konnte ich schon viele und große Barsche mit einem Spinner ans Band bekommen. Zudem fiel mir auf dass sich mehrere Barsche, wenn der Spinner an einen Schwarm vorbeizieht, hinterher jagen.

Oft könnten auch 2 Barsche an einem Wobbler gleichzeitig gehakt sein. Anbisse von kleinen Barschen könnten durch Spinnerbaits Schlag auf Schlag kommen.

Die für mich geeignetsten Spinner-Größen für das Barschangeln sind 2 oder 3, überwiegend aber Größe 3.

Kleine Twister:

Twister waren in meiner Jugendzeit die Barschköder Nummer eins und bleiben heute noch Dauerläufer als Top-Köder für Barsch.

Ich selbst fische mit einem Twister große Wasserflächen ab und fange so oft auch große Barsche die als Einzelgänger unterwegs waren.

Für mich war die beste Twisterfarbe, um einen Barsch an den Haken zu kriegen, die Farbe Rot.

In trüben Gewässern verwende ich jedoch sehr gerne hellere Farben wie Weiß, Neon-Rot, Neon-Gelb oder Neon-Grün.

Unwiderstehlich? Köderfisch und Fischfetzen:

Große Barsche konnte ich schon mehrmals mit kleinen Köderfischen aus dem Wasser ziehen. Jedoch sollte man achten dass die Länge des präsentierten Köderfischs nicht länger als 10 cm bleibt.

Sind die vorhandenen Köderfische größer als 10 cm, kann man diese als kleine Fischfetzen aufbereiten und einhaken.

Allround Köder – Würmer:

Würmer bleiben zu jeder Jahreszeit treue und zuverlässige Köder!

Barsche die auf Beutezug gehen reagieren jedoch oft nur auf bewegende Köder, also sollte man aufpassen wie man den Wurm am Haken präsentiert, da dieser unter Wasser, für ein positives Fangerlebnis, sich bewegen sollte.

Man sollte von daher den Wurm nicht zu lange am Haken haben, sondern immer wieder in einem guten Zeitabstand, einen neuen Wurm am Haken aufziehen.

Für mich sind die besten Würmer, die sich am meisten Unterwasser bewegen Mist-, Laub- und Tauwürmer.

Falls ihr Würmer für das Posen-Angeln verwenden wollt, empfehle ich hier Mistwürmer zu verwenden, da diese Unterwasser noch sehr lebhaft bleiben.

Tackle-Empfehlung für den Raubfisch Barsch:

Ich empfehle hier eine Angelrute von einer Länge zwischen 2,40 und 2,70 Meter mit einem Wurfgewicht von mindestens 5 bis maximal 25 Gramm.

Angelrute Evolution III 602 LS von Hearty Rise Wurfgewicht von 2 - 10g 184 cm
Evolution III Angelrute 184 cm 2 bis 10g von Hearty Rise

Jedoch ist es hier wirklich von der Angeltechnik abhängig, wie lang die Rute sein soll und wie viel Wurfgewicht diese am besten haben soll.

Das perfekte Barschtackle! Spinnrute St Croix Legend Xtreme kombiniert mit einer Shimano Stradic 2500.
Das perfekte Barschtackle! Spinnrute St Croix Legend Xtreme kombiniert mit einer Shimano Stradic 2500.

Ich selber empfehle für das gezielte angeln auf Barsch Schnurstärken von mindestens 0,08 bis maximal 0,12 (bei geflochtener Schnur!), jedoch ist hier die Stärke der Schnur von der Rute und auch von der Rolle sowie Angeltechnik abhängig, da viele Angler gerne auch mit kleinere Rollen und dünne Ruten mit geringem Wurfgewicht Barsche jagen.

In der tiefen Angelszene lieben leidenschaftliche Barschangler Finesse-Techniken und die dazu entwickelten Finesse-Ruten. Oft sind für das Barschangeln aufgebaute Finesse-Ruten Ultra Light bis Light Ruten und oft verwenden Profiangler sogar auch kleine 1000er bis 1500er Angelrollen.

Desto feiner die Rute und Rolle – Umso stärker und spaßiger der Drill mit dem Barsch. Hinzu kommt dass man eine dünnere und feinere Angelschnur verwenden kann, wenn man kleine Rollen unter 2000er verwendet.

Im Sommer angle ich unheimlich gerne mit kleinere Rollen (1000er) sowie leichte und dünne Ruten mit einem Wurfgewicht bis maximal 14 gramm, aber dazu später mehr… bis bald!

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Meine beste Gummifisch Ködergröße und Länge für Barsche

Meine beste Gummifisch Ködergröße und Länge für Barsche

Meine beste Gummifisch Ködergröße und Länge für Barsche

Welche Größe und Länge sollte ich bei Gummifische als Köder für Barsche einsetzen? Erfahre in diesem Beitrag mehr.

Die Frage beantwortet man sich selbst, indem man im Flachwassergebieten, am Ufer, sich genau um schaut, denn was da an kleinen Fischen schwimmt, sind die passenden Größen für die Räuber. Je nach Jahreszeit sind kleine Weißfische zwischen 5 und 12 cm lang, diese Längen sollten eure Gummifische am besten auch haben.

Barschköder
Barschköder

9,5 cm lange Gummifische für Barsche

Neben der Farbe Salt & Pepper habe ich bei Gummifische mit einer Köderlänge von 9,5 cm die besten Barsche fangen können.

Natürlich kannst du auch mit kleinere und kürzere Gummifische angeln, aber um wirklich große Barsche zu fangen, nehme ich gern 9,5 cm lange Gummis.

Zwar ist die Fang-Frequenz nicht so hoch, jedoch denke ich mir, dass größere und längere Köder von kleineren Barschen nicht so schnell geschluckt werden können.

Mit 9,5 cm langen Gummifischen habe ich auch oft Fehlbisse von kleineren Barschen gehabt, weil diese es versuchen zu schlucken.

Nach meiner Erfahrung sind die kleineren flinker als größere Barsche. Auch habe ich oft gesehen wie kleine Barsche sich einfach den Gummiköder vor der Nase von größeren Barschen wegschnappen. Aber wenn ich mal einen guten Biss verwerten konnte, fing ich oft Barsche ab 40 cm und größer.

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Mit Gummifisch auf Hecht: Was ist der beste Köder?

Mit Gummifisch auf Hecht: Was ist der beste Köder?

Mit Gummifisch auf Hecht: Was ist der beste Köder?

Mit Gummifisch auf Hecht: Was ist der beste Köder?Angeln mit Gummifische auf Hechte, erfahre wie ich sie erfolgreich fange und welche meine besten Köder sind.

Der Hecht kurz erklärt: Der Hecht (Esox lucius) ist ein Süßwasser-Raubfisch und besitzt eine breite aber flache Schnauze mit oft sehr scharfen Zähnen.
Mit hervorstehenden Augen wirkt der Kopf des Hechts knochig und die Form ähnelt wie ein Torpedo. Von der Farbe her sind Hechte in Oliv- und Cremefarbig bekannt. Das Besondere an einen Hecht ist, dass bei jedem Exemplar die Markierungsmuster anders und einzigartig sind.

Die Sicht eines Hechts

Hechte haben Augen und eine ähnliche Sicht wie wir Menschen.

Hechte haben Augen und eine ähnliche Sicht wie wir Menschen

Zu berücksichtigen ist aber, dass der Hecht im Wasser lebt und das Licht im Wasser völlig anders absorbiert. Aufgrund dessen können Farben Unterwasser für Hechte anders ausfallen als wie für uns Menschen. Beispielsweise bei der Farbe Rot sieht man schon nach ein paar Metern unter der Wasseroberfläche eine ganz andere Farbe, und zwar Grau. Und je nach Tiefe wird die Farbe Grau sogar dunkler.

Zu meinen Erfolgsködern gehören zwei- oder mehrfarbige Gummifische, aber das kann wieder Kopfsache sein, denn vielleicht hat auch das Laufverhalten oder den Druck des Paddelschwanzes dazu beigetragen.

Ein guter Ausgangspunkt ist aber, dass du dich am besten auf zwei verschiedene Farbtöne anstatt auf eine einzige Farbe konzentrierst.

Mit Gummifisch für sonnige Tage und klares Wasser auf Hecht:

Viele Hechte konnte ich an sonnigen Tagen und klarem Wasser mit grüne oder silberne Farben gut fangen. Bei Bronze-, Silber- und Goldfarbigen ist das effektive, dass es an sonnigen Tagen das Licht unter Wasser reflektieren kann.

Verwende am besten Farben, die unter Wasser starke Umrisse erzeugen. Viele Hechte nähern sich beim Rauben ihren Beutefisch von hinten oder von unten an.

Mit Gummifisch für bewölkte Tage oder trübes Gewässer auf Hecht:

So einige Hechte konnte ich an schlechten Tagen und nicht klarem Wasser mit Schockfarben fangen, besonders UV-Aktive Gummifische wie im Firetiger Dekor konnte ich viele Hechte fangen.

Ich selber achte bei trüben Gewässer aber eher auf die Vibration und den Druck Unterwasser. Da ich mir selbst immer einbilde, dass Hechte im Trüben die Farben sowieso nicht sehen und sich auf ihr Seitenlinienorgan verlassen. Deshalb achte ich mehr auf Vibrationen und Druck sowie Laufverhalten. Es gibt Gummifische die vibrieren sehr stark und es gibt Gummifische die Flanken links rechts, dies ist aber alles von der Form abhängig.

Mit großen ab 15 cm Gummifische die im Mittelwasser schwimmen und Flanken habe ich gute Hechte fangen können. Allerdings schlage ich beim Einkurbeln ab und zu an, damit, falls ein Hecht hinterher schwimmt, denkt, dass ich eine Fluchtbewegung mache. Oft beißen Hechte bei ruckartigen Fluchtbewegungen zu, vielleicht aus Angst, dass Sie den Köder verlieren.

Meine Erfahrung mit Hechtködern aus weichen Gummi

Als erfahrener Angler und leidenschaftlicher Kunstködersammler haben sich nach einigen Jahren viele Hechtköder in meiner Sammlung angesammelt. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass die meisten Köder in meiner Tackle-Box aus weichen Gummi und wenige aus hartem Plastik sind.

Meine Favoriten sind darunter die täuschend echten Gummifische, die in naturfarben sind und einen verletzten Beutefisch imitieren.
Bei trüben Gewässer werfe ich auch gerne mal die Farbe Firetiger, achte aber jedoch mehr auf die Stärke der Vibration unter Wasser, da ich mir selbst immer sage, wenn die Fische nichts sehen dann sollen sie es spüren!

Tipp für Anfänger: Mit fertig montierten Gummis am besten auf Hecht angeln

Du kannst einzelne oder fertig vormontierte Gummifische kaufen, wobei ich dir, falls du ein Anfänger bist, raten, vormontierte Gummis zu kaufen.

Angeln auf Hechte mit Gummifische

Der Vorteil an fertig vormontierten ist zum Beispiel, dass diese mit den eingebauten Blei eine optimale Leistung liefern. Es gibt auch einfache Modelle, die du nur Einleiern musst, nicht nur als Wobbler, sondern auch als weiche Gummifische.

Gummifische, Jig und Haken einzeln kaufen

Wenn du einzelne Gummifische für Hechte kaufen möchtest, musst du zudem noch einen sogenannten Jig mit Blei und Haken kaufen. Dies solltest du als Anfänger nicht tun, da es noch ein gewisses Basis-Wissen erfordert, die einzelnen Gummis leistungstechnisch zu optimieren.

Bei einem Kauf von Jigköpfen solltest du schon vorher genau wissen, welche Hakengröße und welches Gewicht kaufst. Je nach Gewässer und Strömung verändert sich das Laufverhalten und die Lauftiefe – Hierzu musst du das Gewicht ändern und anpassen. Je nach Länge und Form müsstest du auch die richtige Hakengröße wählen. Und wo wir schon bei Haken sind, solltest du beim Hechtangeln, bei weichen Köder ab 18 cm schon mit einem Drilling zusätzlich ausstatten.

Deshalb empfehle ich Anfängern sich erst einmal fertig bzw. vormontierte Gummifische für Hecht zu kaufen und sich mit diesem und den Gewässern vertraut machen. Sobald du weißt, für welches Gewässer du wie viel Gramm brauchst und für welche Länge du welche Hakengröße benötigst, kannst du einzelne Gummifische kaufen.

Entscheide dich auch am besten für Gummifische mit einer Länge von 16 cm, da diese erstmal leicht zu werfen sind und darauf auch Hechte in vielen verschiedenen Größen beißen.

Wie ich mit Gummifische auf Hechte angel

Hechte konnte ich schon vielen verschiedenen Ködern fangen, auch als Beifang hatte ich so einige Erlebnisse gehabt, aber mit einem Gummifisch
macht es mir beim Angeln, besonders auf Hecht, am meisten Spaß!

Erfolgreich angeln auf Hecht

Ich verwende gerne 15 cm lange Gummifische und schalte je nach Strömung des Gewässers einen Bleikopf zwischen 10 und 14 Gramm. Je nach Form des Gummifisches füge ich noch einen Drilling hinzu, dies mache ich jedoch nur bei breiten Gummifischen, die im Wasser viel Druck machen, aber schwerer einzusaugen sind. Bei dünnen Gummifischen lasse ich einen Zusatzdrilling weg. Beim Welsangeln würde ich genauso vorgehen. Die meisten meiner Gummis werfe ich aus und lasse sie in eine gewünschte Tiefe heruntersinken.

Möchte ich am Grund entlang fischen so warte ich bis der Gummifisch den Grund berührt, dies kontrolliere ich über die Rute und Schnur. Aber beim Hecht angel ich meistens im Mittelwasser, nach dem Auswerfen warte ich also nicht lange und rolle direkt aber in einem ganz normalen Tempo die Schnur ein.

Die richtige Gummifisch-Führung auf Hecht

Die richtige Führung deines Gummifisches bringt so manchen Hecht in den Kescher. Beim Einrollen mache ich kleine Pausen und lasse meinen Gummifisch nach unten absinken. Besonders beim Absinken hatte ich immer schöne Bisse gehabt, mal leicht, mal knall hart, dass ich dachte mir fällt die Rute aus der Hand.

Soviel ich weiß verfolgen Hechte auch gerne ihre Köder und warten auf den richtigen Moment ab um es zu attackieren. Wenn der Gummifisch einfach monoton schwimmt, könnte es sein, dass der Hecht diesen Köder einfach nur verfolgt, aber aus dem Grund, weil es auf den richtigen Moment wartet, um anzugreifen.

Gerade beim Verfolgen solltest du am besten den Hecht Signale vermitteln, dass er keine Zeit mehr habe den Köder zu verfolgen, da dieser sonst geflüchtet ist. Dies schaffe ich oft mit Fluchtbewegungen, indem ich beim Einrollen hin und wieder leicht und auch mal hart mit der Rute, ähnlich wie beim Jerken, Anschlage.

Auch gibt es viele Videos wo du sehen kannst, dass Hechte erst ihre Köder attackiert haben, nachdem sich die Geschwindigkeit des Köders verändert hatten.

Auf Hechte angeln mit dem richtigen Gewicht

Gewichte mit Gramm sind dazu da um deine Gummifische beim Einrollen in der gewünschten Tiefe halten zu können. Je nach Gewässer und stärke der Strömung, solltest du Jigköpfe mit verschiedenen Gramm besitzen. Ich selber nehme Jigköpfe zwischen 5 und 30 Gramm immer zum Angeln auf Hecht mit.

Was viele Raubfischangler auch machen ist das herunterzählen: bis die Schnur an der Rute schlaff wird, wird gezählt. Sobald man weiß, wie lange es dauert, bis der Köder den Grund erreicht, kann man ihn ganz simpel auf jede gewünschte Wassertiefe herunterzählen. Versuche aber nicht nur tief zu angeln, sondern fische am besten alle Wassertiefen ab! Denn an manchen Tagen bevorzugen Hechte ihre Beute an der Oberfläche, da die Brutfische sich oberflächennah aufhalten und wiederum gibt es Tage wo Hechte wie ein Klotz auf den Grund liegen jeden Köder einfach ignorieren.

Wichtiger Tipp: Hohe Verletzungsgefahr beim Hakenlösen!

Wie oft habe ich nach einem Hechtfang den halben Tag am Finger geblutet – dies passierte mir immer beim Hakenlösen!

Egal wie gut du Hechte greifen kannst, es werden Momente geben, wie ich Sie erlebt habe, wo du dich selbst unterschätzt! Und der Preis dafür kann niedrig aber auch sehr hoch sein, sodass du am Ende in der Notaufnahme landest, weil du fast verblutest. Deshalb solltest du diesen Tipp zu Herzen nehmen und immer die richtige Aushakausrüstung mit dir dabei haben, besonders beim Hechtangeln.

Habe eine Langzange am besten immer dabei!

Eine Langzange solltest du generell beim Angeln auf Hechte immer dabei haben. Denn wenn der Raubfisch den Köder mal zu tief geschluckt hast, wirst du sie mit einer normalen Zange nicht so einfach herausbekommen. Auch besteht die Gefahr, dass du mit der halben Hand im Maul steckst.

Das habe ich alles schon erlebt und kann euch versichern, wenn eure Hand den ganzen Tag blutet und brennt, dann wird euch das Hechtangeln auch keinen Spaß mehr machen. Verletzungen beim Hechtangeln kommen immer wieder vor, das sollte man als Raubfischangler schon einplanen. Deshalb habe ich auch immer Pflaster und einen kleinen Verband dabei, denn ich möchte nicht wieder den ganzen Tag beim Angeln an der Hand bluten.

Über den Author:

Hi mein Name ist Zumi, ich bin der Webmaster von Raizpower und ich bin ein leidenschaftlicher Belly Boot Angler… mehr erfahren.

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Kaufberatung: Die richtige Gummifisch-Farbe auswählen

Kaufberatung: Die richtige Gummifisch-Farbe auswählen

Kaufberatung: Die richtige Gummifisch-Farbe auswählen

Kaufberatung: Die richtige Gummifisch-Farbe auswählenDie richtigen Farben für Gummifische findest du, in dem du vor dem Kauf, folgende wichtige Tipps berücksichtigst:

Mit dem richtigen Köder aus Gummi schnell und einfach mehrere Raubfische in einer kurzen Zeit fangen, das ist möglich. Zum Erfolg gehört aber nicht nur eine gute Rute und Rolle in Kombination mit einer guten Angelschnur, sondern auch Gummifische in der richtigen Form, Länge und Farbe.

In diesem Beitrag möchte ich euch einige Tipps mit geben, die ihr bei Kauf von Gummifischen beachten müsst. Vor allem Anfängern möchte ich beim Kauf beraten und weiterhelfen, welche Farben zum Beispiel bei welchem Wetter zu empfehlen sind.

Kaufe am besten mehrere Gummifische in verschiedenen Farben

Als Raubfischangler sollte man stets mehrere Gummifische in seiner Box dabei haben, in verschiedenen Größen, Formen und was vor allem auch wichtig ist: Farben.

Köderbox mit Gummifische in verschiedene Farben, Formen und Größen

Zum Erfolg musst du deinen Köder auch mit dem richtigen Gewicht anpassen, diese kannst du mit Jigköpfen (sogenannte Bleikugeln mit einem Haken dran) tun. Mithilfe der Jigköpfe, kannst du dir mehr Kontrolle über deinen Gummifisch verschaffen, was bei der Köderführung zum Vorteil sein kann.

Der Preis ist nicht entscheidend!

Heutzutage ist der Markt voll mit Gummis von verschiedenen Marken und Herstellen, aus Materialien wie Silikon, Weichplastik und Hartplastik. Die Preise sind zudem auch sehr unterschiedlich, es gibt Produkte im unteren Preissegment und es gibt teure Produkte, die dir aber hohe Qualität garantieren, wo du aber schonmal mehr als 10 Euro für einen kleinen Fisch aus Gummi, anstatt vielleicht mal 1 Euro, ausgeben musst. Aber es gibt auch Produkte wo du weniger zahlst, dafür aber maximale Qualität erhältst.

Die Preise sind aber auch von der Länge und Gesamtgröße abhängig. Umso länger bzw. Größer der Köder aus Gummi ausfällt, desto teurer wird es im Endpreis.

Im Jahr 2021 existieren mittlerweile innovative Produkte mit Zusatzfunktionen wie bereits enthaltende Lockstoffe oder eingebaute Rasseln die zusätzlich für einen Reiz sorgen. Aber auch hier bestimmt der Preis letztendlich die Qualität.

Beispiel:

Wenn du bereits mehrmals hoch qualitative Oberflächenköder geangelt hast und dir dann einen ähnlich ausehenden aus Wish bestellst, wirst du früher oder später merken, dass dieser aus Wish, nicht ganz gleich wie das Originale läuft und von Material her auch ganz anders ist. Ich selbst war mit den Kopien von Wish nicht zufrieden, außer beim Preis, jedoch Griff ich letztendlich zum Original zurück. Da mir ein sauberes Laufverhalten wichtig war. Beim Original war das Plopp Geräusch auch viel stärker und lauter.

Nicht jeder Angler hat für teure Gummis die Kohle locker!

Die Gummifisch Preise fallen unterschiedlich ausUm allen Gerecht zu werden, habe ich berücksichtigt, dass es auch Angler gibt, die sich keine teuren Angelköder leisten können, oder sich jemals trauen soviel Geld dafür zu bezahlen.

Nicht alle von uns Anglern haben auch das vorhandene Einkommen, um zum Beispiel einen ca. 30 Euro teuren Crankbait von der Marke XY zu kaufen. Und umso mehr werden diese sich ärgern, wenn die mal einen Hänger haben oder diesen beim Drillen verlieren.

Ich selber trauer heute noch über meinen Savage Gear Gummifisch, der 16 Euro gekostet hat und ich ihm beim ersten Auswurf verlor, indem ich direkt einen Hänger hatte! Der eine oder andere kann solch ein Verlust vertragen, jedoch sollte man berücksichtigen, dass es auf Dauer kostspielig wird, wenn man jedes Mal teure Gummis beim Angeln verliert.

Rechne aber damit dass du beim Angeln so einige Gummis verlieren wirst, vor allem wenn du an Buhnen angelst oder an unbekannte Gewässer, könnten die ersten 2 bis 3 Würfe schon Hänger bringen.

Kleiner Tipp für unbekannte Gewässer:

Um zu vermeiden, dass dir die besten Gummis verloren gehen, kannst du die ersten Würfe mit einem billigen Köder machen und den Spot, indem du dich gerade befindest aus fischen. Nach 2 bis 3 Würfen kannst du dann zu deinen teuren oder qualitativ höheren Gummis zurückgreifen.

So vermeidest du, dass dir teure Gummifische direkt verloren gehen, ohne sie vorher richtig zu verwenden.

Vor dem Köder Kauf: Welcher Fisch ist dein Zielfisch?

Es kann seltsam klingen, aber das allererste, was du vor dem Köder Kauf entscheiden solltest, ist, wonach du fischen willst.

Vor dem Köder Kauf: Welcher Fisch ist dein Zielfisch?

Es wäre nicht falsch aber auch nicht ganz erfolgversprechend, wenn du im Sommer einen 12 cm langen Shad verwendest um damit gezielt auf Barsche zu angeln. Natürlich können Barsche auch 12 cm lange Köder schlucken, aber dann ist es eventuell schwerer für den Barsch es zu verschlingen oder kleinere Barsche haben beim Einsaugen ein Problem. Natürlich hat man beim Angeln auch mal Glück und natürlich passieren beim Raubfischen auch mal Wunder: Na klar habe ich schon oft mit 12 cm lange Köder Barsche gefangen und diese waren zudem auch nicht gerade klein, aber um ein größeres Erfolgserlebnis zu haben und eine höhere Fang-Frequenz, solltest du dich den Richtlinien schon anpassen. Wenn die Mehrheit in der Angelszene darauf schwört, dass du besser Barsche mit einem Köder in Größe von 6 bis 8 cm fängst, dann solltest du das mal ausprobieren!

Bei Zander und Hechte sieht es mit der Ködergröße schon wieder ganz anders aus. Wenn du weißt, auf welchen Raubfisch du angeln möchtest, dann kannst du deine Suche nach den perfekten Gummifisch eingrenzen.

Berücksichtige: Lichtdurchdringung und Zustand des Wassers

Die Klarheit des Wassers spielt beim Auswählen des richtigen Köders und deren Kunststoffform sowie Farbe eine wichtige Rolle.

Verwende bei klares Wasser natürliche und helle Farben

  • Je durchsichtiger das Wasser, desto natürlicher sollte deine Köderfarbe sein: Je durchsichtiger das Wasser und je heller der Himmel ist, desto heller sollte dein Köder sein.
  • Natürliche und hellere Farben sind zum Beispiel Salt and Pepper (durchsichtig mit schwarze Flakes/ Akzente) oder Weiß und Hellgrau, die ich sehr gerne beim Angeln nutze. Unter natürliche Farben versteht man auch 1:1 Imitate, die unter Wasser in Kombination mit der richtigen Köderführung, wirklich wie ein Beutefisch aussehen.
  • Farben, die für teilweise bewölkte Tage gut sind, sind meistens Farben wie zum Beispiel Orange, Grün- und Gelbtöne.

Verwende bei trüben Wasser grelle und weniger natürliche Farben

  • Die paar Farben, die ich an einem hellen Tag und trüben Wasser nutzen würde, wären Pink oder Chartreuse. Denn du brauchst bei trüben Wasser schon etwas Grelles, um Interesse deines Zielfisches zu erwecken.
  • An dunkleren beziehungsweise stark bewölkten Tagen haben bei mir UV-aktive schwarz blaue oder komplett Neongelbe Köder schon oft einen Fisch in den Kescher gebracht.

Dies könnte einigen Anglern widersprechen, aber wenn man mal richtig im Internet recherchiert und sich in der Angelszene umschaut, dann sind das schon fast sogenannte Richtlinien, wonach sich viele Raubfischangler halten:

Bei klarem Wasser:

Bei trübem Wasser:

Helle und natürliche FarbenGrellere und leuchtende Farben, mit oder ohne UV-Aktivität

Macht euch aber nicht von der Farbe abhängig, denn auch Geräusche und Vibrationen, die Unterwasser erzeugt werden, tragen dazu bei, dass der Fisch letztendlich zu beißt.

Ein gutes Beispiel für einen natürlich aussehenden Köder sind zum Beispiel die Clone Shads von Balzer, mit denen ich sehr gerne angel und auch schon tolle Fische fangen konnte. Dieser Köder meiner Meinung nach, sehr einem Köderfisch.

Gummifisch Farbnuancen

Nach wie vor Spielen die Farbnuancen der eingesetzten Gummifische eine wichtige Rolle, ob Barsche am Ende auch zubeißen. Ich selbst richte mich nach den kleinen Fischen am Ufer. So wie man diese vom Ufer aus erkennt, so sollte man sich den Fischen auch anpassen, farblich sowie von der Größe und Länge her.

Barschköder
Barschköder

Ist das Wasser klar, so nehme ich sehr gern und oft Naturtreue Gummifischdekore oder auch fast durchsichtige mit etwas Glitzer und Kontrast, im Fachjargon nennt man diese Farbe auch gern Salt ‘n Pepper.

Gummifisch-Tuning: Aufpimpen mit UV-UV-Liquid Farben

Die fast durchsichtigen Gummifische mit schwarzen Akzenten wurden nochmals extra in eine Art UV-Liquid ein getunkt um Unterwasser farblich etwas mehr aufzufallen.

Haben Gummifische jedoch keine Augen, so versuche ich mit wasserfesten Eddings, diese aufzumalen, auch wenn es am Ende nur ein einfacher schwarzer Punkt ist. Diese Methode verwende ich auch bei anderen Ködern wie Wobblern, Spinnern und Blinkern… und es funktioniert sehr gut.

Hierzu füge ich immer einen Roten Punkt in der Mitte des Köders hinzu, dies soll das attackieren auf Gummifisch sogar noch verstärken. Nicht zu vergessen ist auch die Köderführung sehr wichtig um die zickigen Fische in den Kescher zu führen. Sind die Barsche einmal zu faul um zu beißen, so hilft hier oft eine abwechslungsreiche Führung des Köders.

Gummifische zum Barschangeln
Gummifische zum Barschangeln

Man sollte den Köder nicht immer Monoton ein kurbeln, sondern auch mal versuchen den präsentierten Köder zu Twitchen bzw. zu Zupfen und sogar mal hin und wieder dieser Technik, kleine Pausen von mindestens 10 Sekunden einlegen.

Für die richtigen Gummiköder spielt das Wetter eine große Rolle!

Neben der Auswahl und den Kauf des richtigen Gummiköders spielt das Wetter ebenfalls eine große Rolle.

Für die richtigen Gummiköder spielt das Wetter eine große Rolle!

Aber auch hier gibt es sogenannte Richtlinien, die du einhalten solltest, um deinen Angelerfolg zu maximieren.

Fische, Farben und die Wissenschaft

Leider haben unsere Wissenschaftler das Gehirn der Fische noch nicht richtig ausforschen können und von daher ist es schwer zu bestimmen, was Fische unter Wasser sehen und welche Farben sie wirklich erkennen. Einige Tests haben dennoch zeigen können, dass das Sehvermögen zwischen den verschiedenen Fischarten unterschiedlich ist und es sogar an den Bedingungen der Standorte anders ausfällt.

Sehvermögen verschiedener FischartenEinige Studien haben bewiesen, dass einige Fische Farben unterscheiden können. Aber auch existieren in den verschiedensten Gewässer Fische, die eine eingeschränkte Farberkennung besitzen und anstatt Farben ihre Köder in Schwarzweiß sehen. Die meisten Fische sehen aber Farben genau wie wir Menschen, da die meisten Fische auch eine Netzhaut in ihren Augen besitzen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben auch ergeben, dass Forellen tagsüber farbempfindlicher sind als Fischarten, die nachts und in der Dunkelheit jagen gehen und dass die der Mehrheit der Fische kurzsichtig sind. Diese Informationen ergaben sich aus Untersuchungen von Fischen und ihren Augen, der Netzhaut sowie Linse. Das Sehvermögen von Fischen ist aber ein komplexes Thema, man kann schwer sagen, welche Auswirkungen die Wasserbedingungen darauf haben, da Labordarstellungen im Vergleich zu den realen Arbeiten in Flüssen oder Ozeanen wahrscheinlich anders ausfallen oder sogar falsch sind.

Passe die Gummiköderfarben am besten an die aktuelle Wetterbedingung und an die Wasserfarbe an, da kann dir nichts schiefgehen.

Fazit:

Unterschiedliche Bedingungen erfordern verschiedene farbige Gummiköder, um den Zielfisch schneller und einfacher fangen zu können. Die eigentliche Herausforderung, der sich viele Angler stellen müssen, ist die Auswahl der richtigen Farbe des Gummiköders.

Mit richtigem Basis-Wissen wirst du den besten Gummifisch für jede Situation für dich selbst bestimmen können und auch wissen welche Farbe dir hilft deinen Zielfisch schneller und einfacher zu fangen, dabei wünsche ich dir viel Spaß und auch etwas Glück.

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